Aller gondel

Hallo miteinander,

ich habe mir überlegt immer was in meinem Blog zu teilen wenn etwas gut gelungen ist und nicht nur an einem bestimmten Tag. Hat das Rezept die Familien Jury durchlaufen, und wurde für gut befunden, werde ich es euch gleich zur Verfügung stellen. So wie heute.

Am Vormittag gab es bei uns die Diskussion, was gibt es zum Mittagessen?

Flammkuchen und Pizza standen gleich auf. Darum haben ich heute mal die beiden Sachen miteinander kombiniert. Ein bisschen Flammkuchen, ein bisschen Pizza und ein Rezept aus Georgien und fertig war unser Mittagessen.

Flammkuchen ist eine Spezialität aus dem Elsass. Der hauchdünne Teig wird mit einem Sauer – Rahmen bestrichen und mit Zwiebeln und Speck belegt und für kurze Zeit im Ofen gebacken.

Pizza: Einst als Armeleute und Resteessen geboren, ist es heute das erste was uns zu Italien einfällt. Der Teigfladen, aus Hefe, wird mit Tomatensauce bestrichen mit Käse belegt und in den Ofen geschoben.

Chatschapuri ist ein georgisches Nationalgericht. Dabei handelt es sich um ein Käsebrot aus der Bratpfanne, welches als Zwischenmahlzeit gegessen wird.

Dieses Rezept ist so einfach, schnell, lecker und kostengünstig, dass ich es euch wirklich nur ans Herz legen kann mal auszuprobieren. Im Optimalfall habt ihr einen Pizza-Stein für den Backofen parat. Wenn nicht ist es auch nicht schlimm. Ich kann euch aber aus eigener Erfahrung sagen, wenn ihr mal in die Verlegenheit kommen solltet einen zu kaufen, macht das. Ihr werdet sehen, die Pizza wird noch ein ticken besser.

Jetzt aber kurz zu der Kombination aus den drei unterschiedlichen Richtungen. Ich finde ein guter Pizzateig ist selber schnell gemacht und erfordert nicht viel Arbeit. Beim Flammkuchen ist es einfach, wenn man eine Nudelmaschine hat. Dann bekommt man den Teig schön dünn ausgerollt und hat ein super Ergebnis. Beim Pizzateig reicht das Nudelholz. Also habe ich mich für den Teig entschieden.

Da meine Frau sich aber Flammkuchen gewünscht hat, habe ich mich für einen Belag aus dem Elsass entschieden. Mit Schmand habe ich den Teig bestrichen, den ich vorher zu kleinen Schiffchen geformt habe. Darauf nach guter alter Tradition geriebenen Mozzarella verteilt. Dann wieder von Italien zum Elsass und ein paar Speckwürfel darüber verteilt.

Für die Kinder war es super, dass das Essen die Form von einem Schiffchen hat. Nach guter georgischer Sitte kam dann noch ein Ei oben drüber.

Natürlich kann jeder seinen Belag selber wählen und die Schiffchen auch in unterschiedlicher Größe herstellen. So kamen schon beim Essen die ersten Vorschläge zu Variationen. Guckt einfach was Saison hat und belegt die Schiffchen nach Lust und Laune.

Am Ende des Essens haben wir dann noch nachgedacht wie wir das Gericht nun nennen könnten. Also Schiffchen Rezepte gibt es im Internet schon zur Genüge. Auch wenn die erste Pizza aus Neapel kommt haben wir uns für die italienische Stadt mit den wohl bekanntesten Schiffchen entschieden. Venedig mit den Gondeln. Passt auch ganz gut mit der Form der Backware überein. Und dann wollten wir auch ein bisschen Celle mit drin haben. Gebürtig sind wir zwar nicht aus Celle, doch fühlen wir uns hier pudelwohl. Also fahren unsere Gondeln auf der Aller. Also heißt unser Essen ab sofort Aller – Gondeln.

Viel Spaß beim nachmachen.

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