Unser unverpackt Laden – Die Loserei

Wir haben seit dem letzten Jahr das große Glück, in der kleinen Stadt Celle einen Laden zu haben, in dem man unverpackt seine Lebensmittel abfüllen kann. Die Loserei. Meine Frau war zu Beginn schon einmal in dem Laden und hat sich alles angesehen. Mir war es zu dem Zeitpunkt wohl noch nicht wichtig genug, diese Entdeckungsreise zu machen.

Nun aber mit unserem neuen Projekt und der Challenge keinen Plastikmüll an, und damit in unserer Nahrung zu haben, besuchte ich zusammen mit meinem 3 jährigen Sohn den Laden.

Wir haben beide gerne dort eingekauft. Sein kleines Süßigkeiten – Glas durfte er sich selbst abfüllen. Und ich habe ein paar unserer Vorräte wieder aufgefüllt. Erst mal um zu gucke wie es geht und welche Auswahl uns dort erwartet, habe ich mit zwei Sachen angefangen.

Fazit. Wir werden hier öfter vorbei schauen. Gerade für die Lebensmittel die man gut lagern kann, wie getrocknete Hülsenfrüchte, Reis, Müsli, Nudeln und Kaffee lohnt es sich schon. Abgefüllt in eigene Glasgefäße ganz ohne Plastik. Auch für die Kinder, die übrigens schnell zu begeistern waren, gibt es hier Möglichkeiten auf Naschwerk. Nüsse, getrocknete Früchte, Weingummi, Lakritze und auch Schokolade ist vorhanden.

Natürlich kann es schon anstrengend sein die Gefäße durch die Gegend zu schleppen. Zeitgleich ist es aber motivierend was gutes zu tun. Und wenn man sich überlegt was für ein Aufwand, unsere Vorahnen betreiben mussten, um an Nahrung zu gelangen, nehmen wir diese Anstrengung gerne in Kauf.

Wie also starten wir unsere Challenge?

Wir kaufen frische Zutaten auf dem Wochenmarkt, oder unverpackt im Supermarkt (bei Obst und Gemüse hat man noch die größte Auswahl im Discounter auf Plastik zu verzichten). Wurst und Käse gibt es nur noch an Theken an denen in unsere eigenen Gefäße gefüllt werden darf. Und Backwaren kommen gleich in einen eigenen Beutel, wenn wir mal nicht selber backen. Die restlichen Vorräte werden wir jetzt nach und nach aus der Loserei auffüllen.

 Selber machen lohnt sich.

Da unser Käse und Wurst Einkauf nicht ausreicht um 7 Tag lang morgens und abends sein Brot damit zu belegen, braucht es ein kleines Tuning. Zum Beispiel Hummus. Er ist schnell hergestellt und man kann ihn variieren, so dass Abwechslung auf dem Tisch steht. Das Grundrezept:

400g Kichererbsen (gekocht), 1 Knoblauchzehe, 1 EL Olivenöl, Salz, Pfeffer. Alle Zutaten mit dem Stabmixer pürieren und nach und nach was von der Kichererbsenflüssigkeit dazugeben bis eine cremige Masse entsteht. Am Ende noch Petersilie dazu geben. Fertig

 Die Kichererbsen habe ich vorbereitet. Nach dem ich sie eingeweicht und gekocht habe, friere ich sie Portionsweise ein. Immer mit ein wenig Flüssigkeit. Um Jetzt Hummus zu machen, brauche ich nur noch auftauen und mixen. Keine 10 Minuten fertig. Zum variieren kann man auch noch Kürbis, oder Erbsen dazugeben. Andere Farbe, anderer Geschmack, gleicher Zeitaufwand.

 Und so starten wir unsere Challenge

Olly

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