– The Big 5 – Plastikeinsparer

Und schon sind die ersten 2 Wochen verstrichen. Und unser Projekt nimmt fahrt auf. Ich würde sagen wir sind auf einem guten Weg. Erstaunlich ist es aber trotzdem, wie viel Plastik tatsächlich im Kühlschrank wartet. Wir haben gedacht, dass wir schon „ordentlich“ einkaufen. Aber von Tag zu Tag wird uns bewusster, wie viel Plastik doch bei uns gelandet ist. Auch habe ich feststellen müssen, manche Lebensmittel werden schwer zu bekommen sein. Hefe, Buttermilch, Creme fraîche und auch Saure Sahne erweisen sich als Herausforderer. Auch sind nicht alle Leute begeistert von dem Projekt und teilweise, nennen wir es mal irritiert, wenn es um die Frage nach unverpackter Ware geht.

Was wir aber auch festgestellt haben ist, um Plastik einzusparen muss es nicht immer gleich ein riesen Projekt sein. Manchmal genügen schon ein kleiner Aufwand, oder Änderungen, um einen Erfolg zu verbuchen.

Warum es für uns gleich mit den – Big 5 – losgegangen ist, hat was mit unserem ersten gemeinsamen Urlaub zu tun. Der führte uns ans Kap der guten Hoffnung. Südafrika, bis heute ein Land was uns fasziniert. Wir waren leider nur 2 Wochen da, aber eines wussten wir schon auf dem Rückflug. Das war nicht das letzte Mal. In Südafrika gibt es die sogenannten Big 5. Die Tiere die am schwersten und am gefährlichsten zu fangen sind. Es ist der Elefant, das Nashorn, der Wasserbüffel, der Löwe und der Leopard. Und darum haben wir uns auch für fünf Dinge entschieden, welche wir kurzfristig umsetzten wollen, oder sogar schon umgesetzt haben. Nicht alle Punkte werden einfach sein. Es wird Punkte geben an denen man hart arbeiten muss. Aber es wird sich lohnen. Für die Gesundheit. Für die Umwelt. Für unsere Kinder. Unsere Big 5 der Änderungen.

  1. Wir kaufen kein Wasser mehr in Flaschen. Die Wasserqualität in Deutschland ist so gut, dass man ohne Probleme sein Wasser direkt aus dem Hahn verwenden kann. Entweder man sprudelt es auf (Sodamix sei Dank), oder man trinkt es still.
  2. Wir verwenden keine Einkaufstaschen aus Plastik mehr. Am Anfang haben wir an der Kasse Stoffbeutel mitgenommen. Diese verwenden wir nun bei jedem Einkauf wieder. Genauso wie die Obst und Gemüse netzte, die man mittlerweile in der Frischwarenabteilung erhält.
  3. Mittwochs und Samstags ist bei uns Wochenmarkt. Wir gehen mindestens ein Mal in der Woche auf den Markt und kaufen unser Obst und Gemüse dort unverpackt.
  4. Einkäufe im Supermarkt, werden bei Nahrungsmitteln, Plastik frei gestaltet. Wir kaufen nur noch Sachen ein, bei denen wir wählen können zwischen Plastik und Glas. (z.B. Senf, Säfte, Milch, Jogurt)
  5. Keine verpackte Wurst oder Käse mehr kaufen. Nur noch an der Theke mit eigener mitgebrachter Dose. (Unsere Dosen zu Hause sind übrigens alle frei von Weichmachern)

Mit diesen 5 Dingen fangen wir an. Ist für dich der ein oder andere Punkt auch interessant? und du setzt ihn um, würde ich mich freuen wenn du uns kurz mitteilen würdest, welchen Punkt du dir ausgesucht hast und wie die Umsetzung für dich ist.

Bis dahin bleib sauber

Olly

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