Das Gehirn Jogging

Gehirn Jogging nach Dick und Doof, was ist das?

1933 wurde in dem Dick und Doof Film, die Sittenstrolche, so eine kognitive koordinations Übung gezeigt. Kniechen, Näschen, Öhrchen heißt die Übung und sieht einfach nur komisch aus. Beim Nachmachen allerdings merkt man schnell, dass es doch gar nicht so einfach ist.

Diese und andere Übungen lösen im Gehirn gewisse Reize aus, die dafür sorgen, dass wir unsere Leistung verbessern können. Das Gehirn wird Leistungsfähiger, die Konzentrationsfähigkeit steigert sich, der psychische Stress (Burn Out Gefahr) wird minimiert, die Reaktionsschnelligkeit nimmt zu, das Selbstbewusstsein wird gesteigert und obendrein wird auch noch das Hormon Dopamin ausgeschüttet, welches auch als Glückshormon bekannt ist.

In weiteren Übungen wird mit dem nicht dominantem Auge gearbeitet. Gerade diese Übungen steigern das periphere Sehen. Man bekommt einen schnellere Übersicht in stressigen Situationen. Solche Übungen wende ich gerne in Mannschaftssportarten an, in denen innerhalb von kurzer Zeit eine Entscheidung stattfinden muss. Wie zum Beispiel im HandballFußball, Football, oder Basketball. Den Ball im Auge haben und zeitgleich sehen, was macht mein Gegen- und auch mein Mitspieler.

Um alles kurz und einfach zusammen zu fassen. Diese Übungen sind genau wie das Autofahren. Wer erinnert sich an seine erste Fahrstunde? Wie haben wir uns da gefühlt? Kupplung kommen lassen, Gas geben, in den Rückspiegel gucken, Schulterblick, Verkehr beachten, auf den Fahrlehrer hören usw. Was war das für ein Gefühl? Purer Stress. Angst, was falsch zu machen. Und heute nach einigen Stunden hinter dem Lenkrad? Kein Problem. Alles läuft automatisch ab. Wir machen uns über das Blinken keine Gedanken mehr. Der Vorgang ist im Gehirn verankert und wird auch nicht mehr rausgehen. Beim Fahrradfahren ist es das gleiche. Selbst wenn wir 5 Jahre nicht mehr gefahren sind, wir können es noch. Wer kennt nicht den Satz „Fahrradfahren verlernt man nicht“.

Und mit diesen Übungen ist es genauso. Wenn man sie einmal kann, verlernt man sie nicht. Die Verbindungen im Hirn sind da und bleiben da. Und genau so machen wir aus unserem Trabi Gehirn ein Rennauto.  

Egal, ob nach einem stressigen Arbeitsalltag, beim Lernen, oder beim Sport, diese Übungen machen einen besser und stärker.